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Materialkunde: Die Lärche

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Die Eigenschaften von Lärchenholz

Die Lärche ist der einzige Nadelbaum, der - ebenso wie Laubbäume - im Herbst sein Blattkleid bzw. seine rotgolden verfärbten Nadeln abwirft. Die Europäische Lärche wird als Nutzholz verwendet und die Bäume werden nach circa 100 bis 140 Jahren gefällt. Zu diesem Zeitpunkt haben sie eine Höhe von ungefähr 30 bis 40 Meter erreicht.

Bei der Verwendung von Lärchenholz wird das dunklere Kernholz vom helleren Splintholz, das den Kern ummantelt, getrennt. Als Bauholz wird ausschließlich das dunkle Kernholz genutzt. Lärchenholz gilt als äußerst robust und witterungsbeständig, weshalb das Holz in vielen verschiedenen Bereichen genutzt wird. Da die Lärche im kühl-gemäßigten europäischen Raum heimisch ist, ist der ökologische Aspekt ein zusätzliches Argument für die Verwendung von Lärchenholz.

Die Nutzung der Lärche im Möbelbau

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Im Möbelbau erfährt die Lärche seit einigen Jahren eine Renaissance und wird sowohl im Außen- als auch Innenbereich verwendet. Die Lärche zeichnet sich durch ihre Witterungsbeständigkeit aus, insbesondere unter Wasser und bei Wasserkontakt. So findet Lärchenholz im Boots-, Schiffs- sowie Brückenbau zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten.

Auf Almhütten wird Lärchenholz seit jeher für Dachschindeln verwendet, da sie über Jahrzehnte Wind, Wetter und Niederschlag trotzen.
Dauerhafter Erdkontakt beschleunigt jedoch die Vermorschung des Lärchenholzes, weshalb in diesem Bereich eher andere Hölzer eingesetzt werden.

Besonders gut eignet sich Lärchenholz im Außenbereich für Terrassendielen, Gartenmöbel, Türen, Fenster sowie Wand- und Deckenkonstruktionen. Im Innenbereich verwendet man Lärchenholz für Vollholzmöbel, Fußböden und Treppenstufen. Die gelbbraune Farbe des Holzes sorgt für ein angenehmes Raumgefühl und ein freundliches Ambiente. Drechsler verwenden Lärchenholz aufgrund der leichten Bearbeitbarkeit gerne für Werkstücke, die im Außenbereich verwendet werden.

Lärchenholz wird nur selten als Brennholz verwendet – das liegt einerseits am hohen Harzanteil und dem höheren Gewicht des Holzes im Vergleich zu anderen Hölzern sowie am niedrigen Angebot, da das Holz zum größten Teil anderweitig verwendet wird.

Pflegehinweise für Lärchenholz

Lärchenholz weist ein hohen Harzgehalt auf, weshalb das Holz vor der Verarbeitung mit harzlösenden Mitteln behandelt werden muss. Bei der Verwendung im Außenbereich sollte das Lärchenholz mit Holzschutzfarbe gestrichen werden, um das Holz vor der witterungsbedingten silbernen Patinaschicht zu schützen, die die Oberfläche alt wirken lässt.

Behandeltes Holz verwittert gleichmäßiger als unbehandeltes Holz, dadurch sehen Fassaden oder ein Terrassenböden optisch schöner aus. Wenn das Lärchenholz regelmäßig mit Holzöl eingeölt wird, lässt sich die ursprüngliche Farbe erhalten und das Holz wird außerdem vor Pilz- und Moosbefall geschützt.

In Summe ist das Lärchenholz ein robustes und hartes Holz, das vielseitig eingesetzt werden kann und sehr pflegeleicht ist.

 

Bilder:
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